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Glossar

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A

Abfangkäfig

Gerade für Anfänger, die die Weisel nicht mit Zeigefinger und Daumen abfangen können, lohnt sich ein Abfangkäfig. Damit kann die Weisel ohne Verletzungsrisiko von der Wabe abgefangen werden.

Abkehrbesen

Der Abkehrbesen wird zum Abkehren der Bienen von den Waben oder der Beute benutzt.

Ableger

Ableger werden gebildet, um starke Völker zu schröpfen und seinen Völkerbestand zu vermehren. Dafür werden zwei bis vier Brutwaben entnommen und mit einer Futterwabe in eine neue Beute gegeben. Diese wird außerhalb des Flugradius, also mindestens 2 km, aufgestellt.

Absperrgitter

Ein Absperrgitter ist ein Gitter aus Metall oder Plastik innerhalb eines Bienenstocks, das für die Bienenkönigin den Brutraum vom Honigraum trennt.

Afterweisel

Wenn sich das Bienenvolk keine Königin mehr nachschaffen kann, fangen Arbeiterinnen an, Eier zu legen. Da sie nicht begattet wurden, entwickeln sich ausschließlich Drohnen aus der Brut. Das Volk ist hoffnungslos weisellos und wird als buckelbrütig bezeichnet.

Altvolk

Ein Altvolk ist mindestens ein Jahr alt und liefert durch dessen Volksstärke Honig. Ein Jungvolk gilt erst im nächsten Frühjahr als Altvolk.

Altwaben

Altwaben sind mehrmals bebrütete Waben, dunkel und verschmutzt. Diese Waben werden spätestens im Herbst bei der Wabenhygiene aussortiert und eingeschmolzen. Das Wachs kann für neue Mittelwände (eigener Wachskreislauf) wiederverwendet werden.

Ameisensäure

Die Ameisensäure wird zur Behandlung der Bienenvölker gegen die Varroa destructor eingesetzt. Sie wirkt, im Gegensatz zu anderen Behandlungssäuren, auch durch den Zelldeckel in die Brut.

Amerikanische Faulbrut

Die Amerikanische Faulbrut ist eine Erkrankung der älteren, schon verdeckelten Bienenbrut (Streckmade). Die gesamte Körperstruktur löst sich auf und es bleibt eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig. Sie ist eine anzeigepflichtige Tierseuche.

Ammenbiene

In den ersten drei Tagen ist die Arbeiterin mit dem Putzen ihres Körpers und der Wabenzellen beschäftigt. Danach hilft sie mit, die Brut zu füttern. Ihre Futtersaftdrüsen sind jetzt voll entwickelt. Diese Tätigkeit dauert bis zum 10. Tag nach dem Schlüpfen.

Angepasster Brutraum

Beim angepassten Brutraum wird der Brutraum so eng gehalten, dass der Honig in dem Honigraum gelagert werden muss. Der Verbrauch zum Selbsterhalt des Volkes ist im angepassten Brutraum geringer. Außerdem ist durch ein enges Brutnest eine optimalere Klimatisierung im Stock möglich.

Arbeiterinnen

Die Arbeiterinnen sind weibliche Bienen ohne voll ausgeprägten Legeapparat. Ihre Entwicklungszeit beträgt 21 Tage. Sie durchlaufen eine Vielzahl an Aufgaben in ihrem Leben (putzen, füttern, Fluglochwache oder Sammelflüge). Im Frühsommer befinden sich in einem mittelstarken Bienenvolk über 40.000 Arbeiterinnen. Ihre Lebensdauer variiert im Sommer zwischen 35 Tagen, hingegen bei Winterbienen bis zu sieben Monaten.

Auswintern

Im Winter bildet das Bienenvolk eine Traube. Steigen die Temperaturen im Frühjahr über 10 °C, löst sich die Traube auf. Die Bienen beginnen mit dem Flugbetrieb und es beginnt die Durchlenzung.

B

Baubiene

Baubienen sind für das Bauen des Wabenwerkes zuständig. Am Ende dieser Phase, die vom 11. bis 18. Lebenstag andauert, nehmen sie auch am Flugloch Pollen und Nektar entgegen oder fächeln Frischluft in den Stock.

Bauketten

Wenn ein neues Wabenwerk errichtet werden soll, verketten sich die Baubienen mit den hinteren Beinpaaren zu einem lebenden Gerüst.

Baurahmen

Der Baurahmen wird ohne Mittelwand, somit ohne Vorgabe, ins Volk gehangen. Dadurch wird bevorzugt Drohnenbau angelegt, welche von der Varroa destructor zur Vermehrung bevorzugt wird. Nachdem die Brut verdeckelt ist, wird der Baurahmen ausgeschnitten und ausgeschmolzen/eingefroren.

Bausperre

Im Hochboden neigen die Bienen dazu, Wildbau zu errichten. Deswegen wird ein Lattenrost eingelegt, sodass kein Wildbau entstehen kann.

Begattungsflug (Hochzeitsflug)

Der Begattungsflug ist die Befruchtung der Königin. Diese erfolgt durch acht bis zehn Drohnen während des Fluges. In der Samenblase wird das Sperma lebenslang bzw. bis zum Gebrauch aufbewahrt.

Begattungskästchen

Begattungskästchen sind kleinere Bienenkästen, in denen die Königin mit weiteren Bienen bis zur Begattung und der ersten Eiablage untergebracht werden.

Belegstelle

Die Belegstelle ist der Aufstellplatz für Begattungskästchen, deren Königinnen möglichst rein gepaart sein sollen. Genetisch unerwünschtes Bienenmaterial darf sich demnach nicht im Flugradius von Königin und Drohnen befinden (Inseln oder Gebirge werden bevorzugt).

Bestiften

Man bezeichnet das Legen der Eier von der Königin als Bestiften (Eier haben Ähnlichkeit mit einem weißen Stift).

Beute

Beute ist die „Bienenwohnung” aller Bienen eines Volkes.

Beutenkäfer

Der kleine Beutenkäfer ist ein Schädling, der ursprünglich aus Afrika stammt. Die Larven des Beutenkäfers fressen Pollen und Honig. Durch deren Kot kann der Honig verunreinigt werden.

Bienenbart

Als Bienenbart werden Ansammlungen von Bienen vor dem Flugloch bezeichnet. Er tritt bei Trachtlosigkeit, Schwarmstimmung oder Überhitzung auf.

Bienenbrot

Als Bienenbrot wird der eingetragene Pollen bezeichnet. Er wird konserviert und dient als Aufzuchtnahrung für die Brut.

Bienenrassen

Die einzelnen Bienenrassen werden in Europa in folgende gegliedert (1) Dunkle Biene [Apis mellifera mellifera], (2) Italienerbiene [Apis mellifera ligustica], (3) Kakasierbiene [Apis mellifera caucasia], (4) Krainer/Kärntner Biene [Apis mellifera carnica], (5) Buckfastbiene [Apis mellifera].

Bienenstand

Als Bienenstand wird der Standort bezeichnet, wo der Imker die Bienenvölker aufgestellt hat.

Bienenwachs

Bienen schwitzen durch Wachsdrüsen feine Wachsplättchen aus, die anfangs noch weiß sind. Die gelbe Färbung entsteht durch Pollenöl.

Blütenstetigkeit

Solange eine Trachtquelle sehr ergiebig ist, bleiben die Bienen dieser treu. Sie fliegen also immer zur selben Trachtquelle zurück. Diese Blütenstetigkeit kann vom Imker benutzt werden, um Sortenhonig ernten zu können.

Buckfast

Die Buckfast [Apis mellifera] ist eine Zuchtrichtung von Bruder Adam. Es ist eine Kombination verschiedener westlicher Bienenrassen und wird vermehrt von Berufsimkern eingesetzt.

C

Carnica

Die Carnica oder auch Krainer/Kärntner Biene [Apis mellifera carnica] ist eine westliche Honigbienenrasse. Sie ist die beliebteste Bienenrasse in Deutschland und zeichnet sich durch einen mittelmäßigen Schwarmtrieb, einer hohen Honigleistung und Sanftmütigkeit aus.

D

Deutscher Imkerbund (DIB)

Der Deutsche Imkerbund (D.I.B e. V.) setzt sich für die Förderung der Honigbiene und der Vermarktung des regionalen Honigs unter der Marke Echter Deutscher Honig ein.

Dickwabe

Dickenwaben werden im Honigraum eingesetzt. Die Seitenteile der Dickwabenrähmchen sind breiter, weswegen die Zellen länger ausgebaut werden als normal. Es kann somit mehr Honig in einer kleineren Zahl an Zellen gelagert werden.

Drohne

Drohnen sind männliche Bienen, die eine Entwicklungszeit von 24 Tagen besitzen. In der Zeit von April bis Juli sind bis zu 1.000 Drohnen in einem Bienenvolk. Sie sind zur Begattung der Jungköniginnen da und sterben danach.

Drohnensammelplatz

Der Drohnensammelplatz ist ein Ort, an dem sich Königin und Drohnen paaren.

Drohnenschlacht

Die Drohnenschlacht beginnt meist im Spätsommer (Anfang August). Die Drohnen werden nur im Frühjahr und Sommer für die Begattung neuer jungen Königinnen benötigt und werden daher aus dem Stock gedrängt.

Durchlenzung

Als Durchlenzung wird die Frühjahrsentwicklung von Februar bis April bezeichnet.

E

Echter Deutscher Honig

Echter Deutscher Honig steht für kontrollierte Qualität, und ist eine Traditionsmarke seit 1925. Nur besonders schonend behandelter und echter deutscher Honig darf unter diesem Markennamen verkauft werden. Zuständig für die Abgabe der Gewährverschlüsse und den Kontrollen ist der Deutsche Imkerbund.

Eilage

Wenn die Königin begattet ist, legt sie die ersten Stifte. Im Imkerfachausdruck spricht man, die Königin befindet sich in Eilage. Eine Königin kann an einem Tag bis zu 2000 Eier legen.

Einengen

Um die erforderliche Stocktemperatur von 35 °C besser zu halten, sollte ein Volk immer an dessen Volksstärke angepasst werden. Sitzt ein Volk nur auf fünf bis sieben Waben und in einer Beute ist die doppelte Menge, wäre es sinnvoll, den Raum zu verkleinern.

Einheitsglas

Das Einheitsglas ist ein Imker-Honigglas, das der Deutsche Imkerbund e. V. seit 1925 seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt.

Entdeckeln

Die Honigwaben müssen vor der Schleuderung entdeckelt werden. Dabei wird mit der Entdecklungsgabel der Wachsdeckel abgenommen.

F

Flugradius

Der Flugradius ist der Umkreis für den normalen Trachtflug. Dieser beträgt im Frühjahr bis zu 1 km, im Sommer 2 km. In Ausnahmesituationen kann die Biene Strecken von bis zu 12 km zurücklegen.

Frühjahrsrevision

Die erste Völkerdurchsicht erfolgt bei Temperaturen über 15 °C. Diese erste Durchsicht wird auch Frühjahresrevision genannt, da hier Korrekturen am Volk gemacht werden können (Einengen, Erweitern, Altwaben austauschen etc.).

Frühtracht

Frühtracht ist der Oberbegriff für alle Trachtvorkommen bis Ende Mai.

Futterkranzprobe

Futterkranzproben werden im Herbst entnommen und auf Faulbrutsporen im Labor untersucht.

G

Gelee Royal

Gelee Royal ist ein Sekret der Schlunddrüsen, das die Ammenbienen absondern. Es wird zur Aufzucht von Königinnen verwendet. Auch Arbeiterinnen werden anfangs mit Gelee Royal gefüttert, später wird auf eine Honig-Pollenmischung gewechselt.

Gemülldiagnose

Im Winter wird den Bienenvölkern eine Windel eingelegt, um den Abfall (Zelldeckel, Varroen etc.) im Frühjahr sammeln und auswerten zu können. Anhand der Diagnose kann Gesundheits- und Futterstand erkannt werden.

Gesundheitszeugnis

Das Gesundheitszeugnis ist eine Bescheinigung über die Gesundheit der Bienen. Es ist Voraussetzung für jeden Ortswechsel oder der Abgabe von Bienenvölkern.

Gewährstreifen

Der Gewährstreifen ist das Etikett des Einheitsglases (Schutzmarke des Deutschen Imkerbundes e. V.).

H

Honigblase

Die Honigblase ist die Fortsetzung der Speiseröhre und fungiert als Sammelorgan für Nektar und Wasser.

Honigtau

Der Honigtau ist ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt verschiedener Schnabelkerfe [Hemiptera], Blattläuse, usw. und wird zur Gewinnung von Wald- oder Blatthonig gesammelt.

Honigverordnung (HonigV)

Die Honigverordnung regelt den Verkehr mit Honig, o. ä. (https://www.gesetze-im-internet.de/honigv_2004/).

I

Imkerschutzkleidung

Jeder Imker benötigt Schutzkleidung, gerade Anfänger. Es wird ein Imkerhemd aus Baumwolle, ein Imkerhut mit Schleier und Imkerhandschuhe empfohlen. Mit der Zeit sollte man sich aber trauen, auch ohne Schutzkleidung an seine Bienen zu gehen.

J

Jungfer

Als Jungfer wird eine unbegattete Königin bezeichnet, die noch nicht den Hochzeitsflug absolviert hat.

Jungvolk

Nach der Bildung eines Ablegers ziehen sich die Arbeiterinnen eine neue Weisel nach. Spätestens nach drei Wochen befindet sich die Jungkönigin in Eilage. Nun wird nicht mehr von einem Ableger, sondern von einem Jungvolk geredet. In dem Jahr seiner Bildung bringt das Jungvolk keinen Honigertrag ein, erst im nächsten wird es als Wirtschaftsvolk bezeichnet.

K

Königin (Weisel)

Die Königin ist eine weibliche, geschlechtsreife Biene, mit einer Lebensdauer von bis zu 5 Jahren. Sie sorgt für die Nachkommen im Bienenvolk.

Kaltbau

Die Rähmchen stehen längs zum Flugloch, sodass Luft in die Wabengassen strömen kann.

Kippkontrolle

Bei der Kippkontrolle werden die Zargen angekippt und an den unteren Rähmchenleisten auf Schwarmzellen überprüft.

Kristallisierung

Kristallisierung ist die Umwandlung der im Honig enthaltenen Zucker (https://www.honig-und-bienen.de/honig-kristallisiert/).

Kunstschwarm

Der Kunstschwarm kommt der natürlichen Vermehrung der Bienen am nächsten. 2 kg Bienenmasse werden in einen Kunstschwarmkasten mit einer jungen Königin gegeben. Das Volk kann direkt mit Milchsäure gegen die Varroa destructor behandelt werden und wird mit frischen Mittelwänden in eine neue Beute gehangen.

L

Läppertracht

Als Läppertracht bezeichnet der Imker eine geringe Tracht, die im Bienenvolk keinen Überschuss erzeugt.

M

Magazinbeute

Die Magazinbeute ist eine Beute, die an die Volksstärke angepasst wird. Bestehend aus Zargen (Magazine), dem Unterboden und dem Deckel. Ein Wirtschaftsvolk sitzt dabei meist auf zwei Brutzargen. Darüber sitzen die Honigräume, die mithilfe eines Absperrgitters vom Brutraum getrennt werden.

Massentracht

Massentrachten sind ergiebige Trachtquellen und werden bevorzugt von den Bienen angeflogen.

Milchsäure

Milchsäure wird bei der Behandlung gegen die Varroa destructor eingesetzt. Um einen hohen Behandlungserfolg zu erreichen, müssen die Bienenvölker brutfrei sein.

Mittelwände

Mittelwände sind dünne, mit Zellmuster vorgeprägte Wachsplatten zum beschleunigten, gleichmäßigen Ausbau der Waben.

N

Nachschaffungszellen

Geht die Königin im Volk verloren, ziehen sich die Arbeiterin aus der Arbeiterinnenbrut eine neue Königin nach. Die Nachschaffungszellen sind überwiegend im Brutnest anzutreffen.

Nachschwarm

Wenn der Imker nach dem ersten Schwärmen nicht die richtigen Maßnahmen trifft und die Schwarmzellen bestehen bleiben, kommt es zu einem Nachschwarm. Nachschwärme können manchmal mehrere junge Königinnen haben.

Naturbau

Naturbau ist ein ohne Mittelwände errichteter Wabenbau.

Nektar

Der Nektar ist von Nektardrüsen in Blüten o. ä. ausgeschiedener Pflanzensaft.

Neutralglas

Durch den Verkauf im Neutralglas gilt ausschließlich die Honigverordnung. Diese sieht weniger strenge Regelungen vor, als z. B. der Deutsche Imkerbund.

O

Oxalsäure

Als Wirkstoff zur Bekämpfung der Varroa destructor im brutfreien Zustand. Die Behandlung findet meist im Winter statt und wird in die Wabengasse geträufelt.

P

Pheromone

Die Königin garantiert durch pheromonelle Steuerung den Erhalt des Bienenvolkes.

Pollenanalyse

Die Pollenanalyse ist eine mikroskopische Untersuchung des Honigs auf seine pflanzliche Herkunft.

Propolis (Kittharz)

Propolis ist ein klebriger Harzüberzug von Baumknospen. Bienen sammeln diesen zum Ausfüllen von Ritzen/Spalten, zur Desinfektion der Zellen und zum Verkleinern des Flugloches.

R

(Honig-)Refraktometer

Das Refraktometer ist ein, mittels Lichtbrechung funktionierendes, Messgerät zur Bestimmung des Wassergehaltes von Honig.

Rähmchen

Ein Rähmchen ist ein Rahmen aus Holz. Rähmchen werden meist mit einer Mittelwand versehen und in die Beute gehängt. Die Bienen bauen das Rähmchen dann zu einer Bienenwabe aus.

Reifen des Honigs

Das Reifen ist der Verdickungsprozess (Wasserverdunstung) des Honigs und die herbeigeführte Konservierung durch Zucker spaltende Enzyme.

Reinigungsflug

Der Reinigungsflug ist das erste Ausfliegen nach der Winterruhe und dient zur Entleerung der Kotblase.

S

Sammelbiene

Eine Arbeiterin übernimmt nach drei Wochen die Aufgaben einer Sammelbiene. Mithilfe ihres Sammelbeines wird eiweißhaltiger Pollen gesammelt, mit dem Saugrüssel und der Honigblase zuckerhaltiger Nektar und Wasser.

Schleuder

Die Schleuder dient zur Entleerung der Honigwaben (vgl. Zentrifuge).

Schnabelkerfe

Die Insekten der Ordnung Schnabelkerfen (Hemiptera) haben stechend-saugende Mundwerkzeuge und sind im ausgewachsenen Stadium i. d. R. mit zwei Flügelpaaren versehen. Sie sind meistens Pflanzensauger.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine Methode der Schwarmverminderng. Dabei wird einem starken Bienenvolk ein geringer Teil an Bienen und Brut entnommen, um so neuen Platz in der Beute zu schaffen.

Schwarm

Der Schwarm ist die natürliche Vermehrungsart der Bienen. Im Frühsommer, wenn das Bienenvolk am stärksten ist und der Beutenraum zu eng wird, setzt das Volk Weiselzellen an. Ist die erste Zelle verdeckelt, schwärmt die alte Weisel mit einem Teil der Bienen aus, um sich eine neue Behausung zu suchen.

Schwarmzelle

Ist das Bienenvolk in Schwarmstimmung, setzt es am unteren Rand des Rähmchens oder der Zarge Weiselzellen an.

Smoker

Der Smoker (dt. Raucher) ist ein Gerät zur Raucherzeugung, welches die Bienen ruhigstellen soll. Sie denken, der Stock brennt, fressen sich voll und stechen daher seltener.

Sommerbiene

Die Sommerbienen sind kurzlebigere, durch physiologische Merkmale charakterisierbare Bienen.

Sommertracht

Sommertracht ist der Oberbegriff für alle Trachtvorkommen von Anfang Juni bis Mitte/Ende Juli.

Spritzprobe

Die Spritzprobe dient als grober Test, ob der Honig reif genug ist zum Schleudern. Dabei wird die Honigwabe waagerecht gehalten und nach unten gestoßen. Es darf kein Honig aus den Waben spritzen.

Standbegattung

Als Standbegattung wird die Begattung auf dem eigenen Bienenstand bezeichnet. Es kann zur Vermischung mit Drohnen anderer Rassen kommen.

Stifte

Stifte sind längliche Eier, die von der Königin gelegt werden.

Stockmeißel

Der Stockmeißel ist ein wichtigstes Werkzeug eines Imkers. Es ist ein kleines Metallgerät in Form einer Brechstange und wird dazu verwendet, verkittete Zwischenräume zu lösen.

T

Tracht

Die Tracht ist das nutzbare Angebot an Bienennahrung. Unterschieden wird in Nahrung (Nektar-, Honigtau-, Pollentracht), nach Jahreszeiten, nach Verfügbarkeitsmenge, nach speziellen Pflanzen und nach Biotopen (Obst-, Wiesen-, Feld-, Waldtracht)

Trachtlücke

Die Trachtlücke ist eine trachtlose Zeit zwischen zwei Trachten.

U

Umweiseln

Austausch der Königin durch den Imker (Umweiseln) oder durch die Bienen selbst (stilles Umweiseln).

V

Varroa destructor

Die Varroa destructor sticht die Bienen an und saugt die Hämolymphe aus. Es entstehen varroageschädigte, kurzlebige Bienen. So kann es zur Unterentwicklung bestimmter Körperteile kommen, wodurch gewisse Aufgaben nicht mehr erfüllt werden können. Die Entwicklung der Milbe findet in der Brut statt.

Verdeckeln

Der Honig wird von den Bienen, wenn sie glauben, dass er reif ist, durch eine Wachsschicht verdeckelt.

Vereinigen

Wenn ein Volk zu schwach ist, um es zu erhalten, wird es auf ein anderes Volk aufgesetzt. Es entsteht somit ein starkes Volk.

W

Wächterbiene

Vom 19. bis 21. Lebenstag bewachen die Arbeiterinnen den Flugeingang. Die Giftdrüse ist nun voll entwickelt und kann gegen Feinde eingesetzt werden.

Waben

Waben sind aus Wachs errichtete Wabengebilde.

Wabengasse

Als Wabengasse wird der Abstand zwischen den einzelnen Waben bezeichnet. Er beträgt in der Regel 3,5 cm, damit kein Wildbau angelegt werden kann.

Wabengebilde (Wabenwerk)

Als Wabengebilde wird die Gesamtheit der einzelnen Zellen bezeichnet (flächig angeordnete sechseckige Hohlräume).

Wabenhonig

Wabenhonig ist der in verdeckelten Waben zum Verkauf angebotene Honig.

Wabenstetigkeit

Die Wabenstetigkeit bezeichnet das Verhalten der Bienen auf den Waben. Wenn eine Wabe entnommen wird und die Bienen ruhig auf der Wabe bleiben, redet man von wabenstet.

Wachsmotte

Die Wachsmotte ist ein Schmetterling, der seine Eier in Bienenvölkern ablegt. Die Larven zerstören die Waben, indem sie sich von Pollenresten und zurückgelassenen Kokons der geschlüpften Bienen ernähren. Am häufigsten tritt die Wachsmottenbekämpfung bei der Lagerung von Waben außerhalb des Volkes auf.

Waldhonig (Blatthonig)

Waldhonig wird vorwiegend aus Honigtau von Nadel- und Laubbäumen gewonnen.

Wanderung

Die Wanderung ist die Verlegung eines Bienenvolkes – um mindestens 3 km – in eine andere Tracht.

Warmbau

Die Wabenstellung ist quer zum Flugloch angeordnet.

Wassergehalt

Mit einem Wassergehalt von 21 % darf der Honig in Neutralgläser vermarket werden. Um im DIB-Einheitsglas verkaufen zu können, muss der Wassergehalt unter 18 % liegen. Es lohnt sich daher, die Honigernte mit einem Refraktometer zu kontrollieren.

Weiselprobe

Besteht der Verdacht, dass ein Volk weisellos ist, wird eine Weiselprobe gemacht. Dabei wird eine Brutwabe mit junger Brut in das Volk gehängt, um zu schauen, ob Weiselzellen angezogen werden.

Wildbau

Wildbau ist im freien Raum errichteter Wabenbau.

Windel

Die Windel ist eine Bodeneinlage, die der Gemülldiagnose und Varroakontrolle dient.

Wirtschaftsvolk

Als Wirtschaftsvolk werden Bienenvölker bezeichnet, die der Imkerei den Honigertrag einbringen.

Z

Zarge

Eine Magazinbeute setzt sich aus mehreren Zargen zusammen, in denen die Rähmchen eingehängt werden. Es passen je nach System unterschiedlich viele Rähmchen in eine Zarge.

Zelldeckel

Der Zelldeckel ist der Verschluss einer Honig- und/oder Brutzelle.

Zuchtstoff

Der Zuchtstoff ist eine Wabe mit den jüngsten Arbeiterinnenlarven (nicht älter als einen Tag). Diese eignen sich besonders gut zur Königinnenzucht.

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